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2mal Ostern gibt es nur 1mal im Jahr – &zwar in meinem Freiwilligenjahr Habt ihr schon mal zweimal Ostern in einem Jahr gefeiert? Wahrscheinlich nicht, aber ich und zwar dieses Jahr. Da das Westliche Christentum dem gregorianischen Kalender folgt und die orthodoxe Kirche dem julianischen Kalender, fällt das Osterfest häufig auf ein unterschiedliches Datum. So auch dieses Jahr, denn zwischen den Osterfesten der westlichen und orthodoxen Kirche lag in diesem Jahr genau eine Woche. Und so ergab sich für mich die Chance Ostern gleich zweimal zu feiern. Meine Karwoche begann wie gewöhnlich mit dem Palmsonntag. Während ich aus meiner Heimatgemeinde Buchsbaum als Plamzweige kenne wurden hier Weidenzweige verteilt und zu einem Kranz gebunden. Als ich nach der Messe ein paar Leute in der Stadt traf löste ich etwas Verwirrung aus. Ist heute denn schon Zwetnitza? So wird in Bulgarien Palmensonntag genannt. An diesem Tag wird nicht nur Jesus Einzug in Jerusalem gefeiert, sondern auch Namens…
Letzte Posts
Zur Halbzeit eine Auszeit Die ersten fünf Monate meines Einsatzes sind um. Dabei habe ich gerade erst das Gefühl, dass ich mich so richtig eingelebt habe. Jetzt bleiben also noch weitere fünf Monate, um all meine Vorhaben umzusetzen. Die erste Halbzeit habe ich mit einer dreiwöchigen Auszeit beendet. In diesem Blogeintrag könnt ihr lesen, was ich in den letzten drei Wochen so erlebt habe.
Woche 1: Zwischenseminar Von meiner Organisation jesuit volunteers werden vor dem Freiwilligeneinsatz mehrere Vorbereitungsseminare, während des Einsatzes ein Zwischenseminar und nach dem Einsatz ein Rückkehrerseminar organisiert. Zum Zwischenseminar bin ich in ein kleines Dorf im Norden von Serbien gereist und habe dort 16 Freiwillige getroffen, die ihren Freiwilligeneinsatz in acht verschiedenen osteuropäischen Ländern und bei vier unterschiedlichen Organisationen machen. Das Zwischenseminar dient dazu mal eine Auszeit vom Alltag zu haben, sich mit anderen Freiwilligen austauschen zu können, die …
Alltag kehrt ein Auf wohl jedem Blog eines Freiwilligen findet man den Eintrag „Alltag kehrt ein“. Nach mittlerweile vier Monaten ist es jetzt auch bei mir soweit. In diesem Blogeintrag könnt ihr lesen wie sich mein Alltag in Sofia abspielt und welche kleinen Highlights meinen Alltag in den letzten Wochen bereichert haben. Ein gewöhnlicher Tag startet bei mir um 8.00 Uhr mit einem gemeinsamen Frühstück mit den obdachlosen jungen Erwachsenen, die in der Notschlafstelle des Sozialzentrums übernachten. Meine freie Zeit am Morgen nutze ich, um Bulgarisch zu lernen und einmal in der Woche gehe ich für zwei Stunden zum Sprachkurs. Am späten Vormittag beginnt dann mein Arbeitstag. Zwei Tage in der Woche, Mittwoch und Donnerstag, verbringe ich im Day Care Center. Die Kinder werden aus der Schule oder Vorschule abgeholt und kommen gegen 12.00 Uhr im Tageszentrum an. Die Zeit vor dem Mittagessen nutzen wir dazu mit den Kinder Hausaufgaben zu machen, Rechen, Schreiben und das Alphabet zu üben …
Weihnachten und Silvester einmal anders Das Freiwilligenjahr von jesuit volunteers steht unter dem Motto „Ein Jahr anders Leben“. Das heißt auch ein Jahr Weihnachten und Silvester anders als sonst zu verbringen. Wie ich die letzten Adventstage, das Weihnachtsfest und den Jahreswechsel hier in Sofia erlebt habe, erfahrt ihr in diesem Blogeintrag. Viel Spaß beim Lesen! In den vergangenen Jahren hatte ich an den letzten Tagen vor Weihnachten meist einiges zu tun. Ich verbrachte viel Zeit damit Geschenke zu kaufen, viele Freundinnen und Freunde zu treffen, die ich einige Monate nicht mehr gesehen hatte und ich verbrachte auch viel Zeit am Schreibtisch, da die ersten Abgaben von Hausarbeiten und Prüfungen näher rückten. Dieses Jahr hatte ich diesen Stress nicht. Da die bulgarische Post keinen guten Ruf hat, verzichtete ich darauf Weihnachtspäckchen an meine Familie zu schicken, meine Freundeskreis war zu weit weg um ihn zu treffen und Hausabreiten oder Prüfungen standen zum Glück auch nich…