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Alltag kehrt ein Auf wohl jedem Blog eines Freiwilligen findet man den Eintrag „Alltag kehrt ein“. Nach mittlerweile vier Monaten ist es jetzt auch bei mir soweit. In diesem Blogeintrag könnt ihr lesen wie sich mein Alltag in Sofia abspielt und welche kleinen Highlights meinen Alltag in den letzten Wochen bereichert haben. Ein gewöhnlicher Tag startet bei mir um 8.00 Uhr mit einem gemeinsamen Frühstück mit den obdachlosen jungen Erwachsenen, die in der Notschlafstelle des Sozialzentrums übernachten. Meine freie Zeit am Morgen nutze ich, um Bulgarisch zu lernen und einmal in der Woche gehe ich für zwei Stunden zum Sprachkurs. Am späten Vormittag beginnt dann mein Arbeitstag. Zwei Tage in der Woche, Mittwoch und Donnerstag, verbringe ich im Day Care Center. Die Kinder werden aus der Schule oder Vorschule abgeholt und kommen gegen 12.00 Uhr im Tageszentrum an. Die Zeit vor dem Mittagessen nutzen wir dazu mit den Kinder Hausaufgaben zu machen, Rechen, Schreiben und das Alphabet zu üben …
Letzte Posts
Weihnachten und Silvester einmal anders Das Freiwilligenjahr von jesuit volunteers steht unter dem Motto „Ein Jahr anders Leben“. Das heißt auch ein Jahr Weihnachten und Silvester anders als sonst zu verbringen. Wie ich die letzten Adventstage, das Weihnachtsfest und den Jahreswechsel hier in Sofia erlebt habe, erfahrt ihr in diesem Blogeintrag. Viel Spaß beim Lesen! In den vergangenen Jahren hatte ich an den letzten Tagen vor Weihnachten meist einiges zu tun. Ich verbrachte viel Zeit damit Geschenke zu kaufen, viele Freundinnen und Freunde zu treffen, die ich einige Monate nicht mehr gesehen hatte und ich verbrachte auch viel Zeit am Schreibtisch, da die ersten Abgaben von Hausarbeiten und Prüfungen näher rückten. Dieses Jahr hatte ich diesen Stress nicht. Da die bulgarische Post keinen guten Ruf hat, verzichtete ich darauf Weihnachtspäckchen an meine Familie zu schicken, meine Freundeskreis war zu weit weg um ihn zu treffen und Hausabreiten oder Prüfungen standen zum Glück auch nich…
Adventszeit bedeutet Geduld haben
Liebe Leserinnen und Leser,
schon wieder ist ein Monat vergangen und somit bin ich mittlerweile schon fast acht Wochen in Sofia. Es ist also höchste Zeit für einen neuen Blogeintrag, in dem ich euch berichten möchte wie ich die ersten Arbeitstage in einem weiteren Projekt und die Adventszeit hier in Sofia erlebt habe.
Seit fast drei Wochen arbeite ich im Family type house, einem weiteren Projekt von Concordia hier in Bulgarien. Das Haus befindet sich in Bozhurishte einer kleinen Vorstadt von Sofia. Dort leben neun Jungen und Mädchen im Alter von neun bis 13 Jahren, die aus verschiedenen Gründen nicht mehr bei ihren Familien leben können. Sie werden von Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern sowie Angestellten betreut, die kochen und sich um den Haushalt kümmern. Wenn die Kinder am Mittag oder Nachmittag aus der Schule kommen, ist es meine Aufgabe ihre Freizeit sinnvoll zu gestalten, sodass sie nicht den ganzen Nachmittag vor dem Fernseher verbringen. …
Über meinen ersten Monat in Sofia
Liebe Leserinnen und Leser! Seit einem Monat bin ich jetzt in Bulgariens Hauptstadt Sofia und berichte nun über meine ersten Erlebnisse und Eindrücke.
Reise und Ankunft Am 21. September hatte ich es geschafft. Ich hatte die letzte Prüfung hinter mich gebracht und konnte auf mein vollendetes erstes Staatsexamen anstoßen. Jetzt blieb mir noch genau ein Monat bis zu meiner Reise nach Bulgarien und somit dem Beginn meines Freiwilligenjahres. Bis dahin hatte ich aber noch viel vor. Zuerst musste ich mich von den Strapazen des ersten Staatsexamens erholen und während eines kurzen Urlaubes im warmen Süden neue Kraft für das kommende Jahr schöpfen. Anschließend zog ich in Leipzig aus meiner geliebten WG aus, verabschiedete mich mit einer kleinen Party, verbrachte Zeit mit meiner Familie, besuchte noch einmal all meine Freundinnen und Freunde und nahm feierlich mein Zeugnis entgegen. Und nebenbei erledigte ich noch bis kurz vor der Abreise alle Vorbereitungen…